Archive for Juli, 2009

Japanische Mode

Donnerstag, Juli 9th, 2009

Tokyo ist neben London, Paris und New York die größte Modemetropole der Welt. Designer in Japan werden generell zur Avantgarde der Modewelt gezählt. Manche Japanische Designs sind aber so ausgefallen und verrückt, dass sie in Deutschland gar nicht erst auf den Markt kommen. Auch richtig außergewöhnliche internationale Designer, wie Vivian Westwood, kommen in Japan besser an, also sonst wo auf der Welt.

Außerdem ist in Japan Mode nicht nur etwas für Frauen, Männer sind dort genauso modebewusst. So wurde zum Beispiel von dem berühmten Modeturm „109“, der im Stadtteil Shibuya in Tokyo steht und Frauen auf 10 Stockwerken feinste japanische Mode bietet, eine 9-stöckige Kopie für Männer geschaffen, die sich „109-2“ nennt. Weitere bekannte Modehäuser sind das im Stadtteil Harajuku gelegene „Laforet“ und das in Shibuya und Shinjuku gelegene „Marui“.

In Japan kommen ständig neue Trends auf, manche halten sich lange, manche sterben schnell wieder aus. Zum Beispiel war der „Ganguro“-Stil bei jungen Frauen in den Neunzigerjahren sehr beliebt, ist aber heutzutage kaum noch zu sehen. Momentan in Mode ist der klassische, saubere Look mit hochgeschlossenen Blusen und einfachen, dunklen Röcken, der  Gothic Lolita Stil mit reizvollen, ausladenden Dienstmädchenkleidern und vielen Accessoires und der „Gyaru“-Stil (aus dem Englischen „Gal“) mit langen, blonden, groß gelockten Haaren, Jeans-Miniröcken, Kniesocken und bunten, bedruckten T-Shirts. Natürlich gehört in Japan zu jedem Outfit ein Paar High-Heels, um sich optisch größer zu machen.

Ein Besuch in einem japanischen Modehaus lohnt sich, allein um die gestylten Kunden und Kundinnen zu bewundern!

Onsen

Donnerstag, Juli 2nd, 2009

Was gibt es Schöneres  als ein heißes Bad, um den Geist zu beleben und sich wieder so richtig wohl zu fühlen! In Japan ist das eine wohl bekannte Tatsache. Es gibt dort viele natürliche heiße Quellen, auf Japanisch „Onsen“, die beliebte Kurorte für gestresste Menschen sind, an denen sie sich von den Anstrengungen des modernen Lebens erholen können.

Die Onsen liefern besonders heißes, mit Schwefel angereichertes Wasser für Badehäuser, deren Becken im Inneren, aber auch oft im Freien liegen. Besondere Badehäuser, die außerordentlich auf das Wohl ihrer Gäste bedacht sind, gliedern diese Becken direkt in die umliegende Umgebung ein und statten manche auch mit kleinen Wasserfällen, die einem den Rücken massieren, und anderen kleinen Spielereien aus. So kann man sich mitten in der bergigen Natur Japans entspannen und für ein paar Tage den Alltagsstress vergessen und Seinem Körper etwas Gutes tun.

An Orten, an denen es Onsen gibt, wurden auch viele traditionelle Gasthäuser, sogenannte „Ryokan“, erbaut. Dort heißt es „back to he basics“, die meisten Gäste tragen Yukata, leichte Kimono, und es gibt gesundes, leckeres Essen.

Wer mal nach Japan kommt, sollte sich die Chance, ein Onsen zu besuchen, auf keinen Fall entgehen lassen!