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Hokkaidokürbis

Donnerstag, Oktober 1st, 2009

In der Herbstsaison ist der Hokkaidokürbis wegen seiner leichten Zubereitung besonders beliebt. Die besten Kürbissuppen sind aus diesem Kürbis gekocht, aber er kann auch roh gegessen und zum Beispiel als Snack für Dipps verwendet werden.

 Hokkaidô ist die nördlichste Insel Japans, liegt schon fast im sibirischen Klima und grenzt an die russischen Sachalin Inseln. Da fragt man sich doch, ob da tatsächlich irgendein Gemüse angepflanzt, geschweige denn gedeihen kann.

Tatsache ist, dass der Hokkaidokürbis in Japan kein einheimisches Gewächs ist, sondern erst im späten 19. Jahrhundert aus den USA nach Hokkaidô gebracht wurde. Damals hieß der Kürbis noch Hubbard und schmeckte nicht besonders gut. Er wurde nach Hokkaidô gebracht, um ihn dort zu einer neuen Sorte zu züchten. Das Endergebnis lässt sich sehen: Der Hokkaidokürbis hat einen angenehmen, nussigen Geschmack und eine dünne Schale, die beim Kochen weich wird und ebenfalls gegessen werden kann.

Seit dem späten 20. Jahrhundert wird dieser Kürbis auch in Europa angebaut. Den Namen hat er also, da er auf der japanischen Insel zu einer schmackhaften, praktischen Variante herangewachsen ist.