Frühstück in Japan


Wer schon einmal in Japan war und im Hotel oder Gasthaus „Japanisches Frühstück“ bekommen hat, weiß, dass darunter etwas Ungewöhnliches zu erwarten ist.  Tatsächlich sieht so ein japanisches Frühstück ganz anders aus, als ein deutsches. Obwohl sich beim näheren Hinsehen auch Unterschiede zwischen dem süd- und norddeutschen Frühstück finden lassen, würde hier keiner auf die Idee kommen, Suppe oder Reis zum Frühstück zu essen.

Ein traditionelles Frühstück in Japan unterscheidet sich kaum von den anderen Tagesmahlzeiten. Es gibt Miso-Suppe, Reis, Fisch und eventuell sogar Reste vom Abendessen am Vortag. Was bei einem gesunden Frühstück natürlich nicht fehlen darf, ist grüner Tee und Nattô – fermentierte Sojabohnen. Die werden nach eigener Vorliebe mit Sojasauce, Senf oder anderen Zutaten gewürzt und mit Reis gegessen. Die etwas schleimige Konsistenz und die Fäden, die das Nattô meist zeiht, machen das Essen mit Stäbchen zu einem echten Kunststück.

Natürlich kann man in Japan aber auch Cornflakes mit Milch oder Toast und Croissants mit Marmelade finden. Allerdings kann es sein, dass einem dazu noch ein Salat serviert wird. Generell wird aber morgens reichlich gefrühstückt, um so gut in den Tag starten zu können.

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