Archive for April, 2013

MANGA- Haare zeichnen

Donnerstag, April 25th, 2013

Bestimmt erkennst du deine Lieblingsmangacharaktere immer auf den ersten Blick! Und das ist auch gut so. Denn Mangacharaktere in einer Geschichte müssen leicht zu identfizieren sein. Darum braucht jede Figur bestimmte Wiedererkennungsmerkmale – und eines der wichtigsten ist die Frisur! Deswegen gehen Mangacharaktere auch nur sehr selten zum Friseur. 😉

Es ist also sehr wichtig, wie die Frisur und die Haare eines Mangacharakters gezeichnet sind. Dabei kommt es nicht nur auf die grobe äußere Form an, sondern auch auf die einzelnen Strähnchen. Denn je nachdem, wie die Haare fallen, wirkt die Frisur entsprechend anders.

Eine Frisur für einen Charakter zu entwerfen ist ein wichtiger Prozess. Am besten beginnst du damit, Gesicht- und Kopfform der Figur zu zeichnen (ohne Haare). Dann überlegst du dir, wie die Frisur aussehen soll. Passen zu diesem Charakter beser kurze oder lange Haare? Sind sie sehr voll oder eher dünn? Welchen Schnitt soll die Frisur haben? Welche Form?

Als nächstes beginnst du mit dem Zeichnen, und zwar legt man als erstes fest, in welche Richtung die Haarpartien fallen sollen. Dann werden die einzelnen Partien ausgearbeitet. Dabei legst du auch die Form der Frisur endgültig fest.

Wenn die grobe Form fertig ist, fügst du noch einzelne lockere Strähnen hinzu, denn nur dann wirkt die Frisur natürlich!

Allerdings sollte man bei diesem letzten Schritt etwas aufpassen. Man kann natürlich nicht alle Haare einzelnen zeichnen, weil jeder Mensch so viele davon hat. Aber das soll man auch gar nicht. Werden übertrieben viele einzelne Haare hinzugefügt, sieht die Frisur schnell wirr aus und die Zeichnung wirkt chaotisch. Das kann auch passieren, wenn die Haare nicht gleichmäßig in eine Richtung fallen.

 

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MANGA – Das Zeichenmaterial –Rasterfolie

Montag, April 22nd, 2013

WAS IST RASTERFOLIE?

Rasterfolie heißt auf Japanisch „tone“ oder „screen tone“. Man hat einfach das englische Wort hergenommen!

Bei Rasterfolie bzw. screen tone ahndelt es sich um eine gemusterte Klebefolie. Sie wird durch Druck auf das Papier geklebt. Es gibt Rasterfolien, die man schneidet und und dann klebt, und solche die durch Reiben kleben bleiben. Normalerweise benutzt man aber die Ersteren. Rasterfolien sind in vielen verschiedenen Mustern erhältlich: Es gibt Ami (Netz), Sand, Linien und noch viele andere. Teilweise sind diese Folien sogar in Farbe.

Auf jeden Fall ist Rasterfolie ein extrem wichtiges Werkzeug für jeden Mangazeichner. Heutzutage ist es fast undenkbar für einen Mangaka, ohne Rasterfolie zu arberbeiten. Man verwendet sie, um Hintergründe und Schatten darzustellen. Aber sie kann auch als Ersatz für Farbkontraste dienen – Farben werden als Grautöne dargestellt.

Durch den gekonnten Einsatz der Rasterfolie verbessert man die Qualität seines Bildes, weil man dadurch Farbkontraste und räumlichen Ausdruck schaffen kann. Und so erzeugt man den typischen Manga-Stil!

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MANGA – Chibi Zeichnen

Montag, April 15th, 2013

Das Wort „chibi“ bedeutet auf Japanisch “klein, niedlich” oder auch “Zwerg”. Im Manga-Jargon meint der Begriff Charaktere im „super-deformed“ Stil. Das heißt, es sind menschliche Figuren, die aber verzerrt und übertrieben gezeichnet sind, indem der Körper verkleinert wird. Andere anderen Merkmale, wie etwa der Kopf oder die Augen, bleiben dabei aber unverändert.

Dadurch, dass der Kopf im Vergleich zum Körper sehr groß ist, erhalten die chibis Ähnlichkeit mit kleinen Kindern. Zusammen mit den großen Augen spricht diese „Kindchenschema“ unsere Instinkte an; wir finden solche Figuren ganz besonders niedlich.

Diese Ausstrahlung der chibis erreicht man dadurch, dass man Merkmale wie den Kopf, die Frisur oder die Augen genauso zeichnet wie bei einer normalen Figur, während man den Rest des Körpers verkleinert. Die Formen zeichnet man runder. Durch die verschobenen Proportionen wirken die chibis natürlich auch unbeholfen, kindlich und sehr witzig!

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MANGA – Das Zeichenmaterial –manga Füße

Montag, April 1st, 2013

Wir werden sehr oft gefragt, wie man eigentlich am besten Füße zeichnet. Deswegen folgen hier jetzt ein paar Tipps, um das Zeichnen von Füßen zu erleichtern:

Erst einmal: Ein Fuß ist ungefähr eineinhalb mal so lang wie eine Hand. Das kannst du gerne mal an dir selbst überprüfen! Anders als Hände sind Füße aber eigentlich nicht sher beweglich. Das heißt, die Zehen sind immer dich nebeneinander.

Wenn man Füße zeichnet, kann man von einer vereinfachten geometrischen Grundform ausgehen. Von der Seite gesehen hat ein Fuß nämlich in etwa die Form eines Dreiecks.

 

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