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MANGA – Faltenwurf

Freitag, Mai 31st, 2013

Faltenwurf

Beim Zeichnen von Stoffen und Kleidern ist nicht nur das Design wichtig, sondern auch die Art und Weise, wie die Kleidung fällt. Das wird durch den Faltenwurf angezeigt.Dadurch wird viel transportiert: was gerade in der Szene passiert, etwa wie der Charakter sich bewegt, aber auch, welche Art von Kleidung die Figur trägt.

Schwere Stoffe werfen andere Falten als leichte. Der wichtigste Tipp ist wohl der: Achte einfach mal bewusst auf die Menschen in deiner Umgebung, wie sie sich bewegen und wie dann ihre Kleidung fällt.

Es gibt natürliche und künstliche Falten. Die ersteren entstehen einfach durch die Schwerkraft und den Fall das herabfallenden Stoffes. Solche Hängefalten zeichnet man etwa bei Gardienen, aber auch bei lockeren Hemden oder Röcken. Treffen solche Falten auf ein Hindernis, bekommt man sogenannte gestaute Falten. Sie sind zickzackförmig und sind zum Beispiel am Saum langer Hosen zu beobachten, die auf den Schuh stoßen.

Künstliche Falten entstehen, wenn der Stoff gezogen oder geschoben wird. Der Faltenwurf wird dann nicht durch die Schwerkraft beeinflusst. Wird der Stoff an einer Stelle zusammengeschoben, staut sich der übrige Stoff, und es kommt es zu locker fallenden Schlüsselfalten. Sogenannte gezogene Falten entstehen dagegen, wenn der Stoff über ein Hindernis gespannt wird. Dadurch wirft der Stoff an anderer Stelle Falten. Das kann man zum Beispiel gut an den Achseln beobachten, wenn jemand die Arme hebt. Es bilden sich dann seitlich gezogene Falten, die strahlenförmig zusammenlaufen.

 

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