Nori – Zu viele Algen ist auch nicht gut

Japanische Küche ist wirklich für sich.

Heute geht es um “Nori”. Das ist der “Seetang” bzw. die Algenar, die in Deutschland vor allem durch Sushi bekannt ist, denn die typischen Suhsi-Rollen werden in Nori eingewickelt.

Das kennt ihr sicher alle! Eigentlich handelt es sich dabei um papierdünne Blätter aus getrockeneten und geösteten Algen, die extra für den kulinarischen Gebrauch gezüchtet werden. In der japanischen Küche wird Nori auch für viele andere Gerichte verwendet und ist z.B. oft Bestandteil von Gewürzmischungen.

Das Kuriose ist, dass Nori sehr viel Jod enthält. Während in Europa und gerade auch in Deutschland die Menschen oft an Jodmangel leiden und das Speisesalz mit Jod angereichert ist, gibt es in Japan das gegenteilige Problem: Viele Menschen nehmen zu viel Jod zu sich, und das kann sogar gesundheitsschädigend sein.

Deswegen gibt es in Japan kein mit Jod angereichertes Speisesalz. Und das alles nur wegen dem Seetang!

 

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